Nussbaum-Logo
2500-Euro-Spende für Johannes-Diakonie

St. Leon-Rot: So war das Neujahrskonzert von Nussbaum Medien

„Gemeinsam helfen“, unter diesem Zeichen stand das Neujahrskonzert von Nussbaum Medien in St. Leon-Rot am 10. Januar im Veranstaltungszentrum Harres.
Orchester mit Instrumenten auf einer Bühne
Am 10. Januar 2026 fand das jährliche Neujahrskonzert von Nussbaum Medien statt – mit großem Erfolg.Foto: LIP

Im voll besetzten Saal des Hauses konnte Klaus Nussbaum die Besucher und die Philharmonie Baden-Baden begrüßen, die mit viel Schwung und Wiener Charme das neue Jahr musikalisch begrüßen wollten.

Musikerfamilie Strauss im Fokus

Unter ihrem Dirigent Heiko Mathias Förster hatte das Orchester ein Programm zusammengestellt, das die Musikerfamilie Strauss mit Vater Johann und den drei Söhnen Josef, Eduard und vor allem dem berühmtesten Johann Strauss in den Mittelpunkt stellte. Begleitet wurde die Familie mit Werken bekannter „Zeitgenossen“.

Heiko Förster erläuterte das Programm und ergänzte immer wieder mit interessanten und heiteren Anekdoten, wobei er das Publikum auch durch gelegentliche Aktionen in das abwechslungsreiche Programm miteinbezog. So amüsierte die Zuhörer gleich zu Beginn, dass „Herrreinspaziert“ auch lautmalerisch anders geschrieben werden kann. Ebenso wurden beim „Galopp“ von Vater Strauss auch Seufzer entsprechend eingeübt.

Beim Walzer „Dorfschwalben aus Österreich“ des Bruders Josef Strauss hörten die Besucher Vogelgezwitscher, bevor der erste Programmteil mit Franz Lehárs Ouvertüre „Wiener Frauen“ voller Schwung, aber auch mit bezaubernd schönen Klängen endete.

Zuschauer auf Plätzen
Der Saal des Veranstaltungszentrums Harres war voll besetzt.Foto: LIP

Spende der Nussbaum Stiftung

Nach der Pause konnte Klaus Nussbaum im eigentlich wichtigsten Programmpunkt des Konzertabends im Namen der Nussbaum Stiftung die Spende an das Wohnhaus St. Leon-Rot der Johannes-Diakonie Mosbach übergeben. Sie ist für die Anschaffung einer Tovertafel gedacht, mit deren Hilfe farbige Lichtspiele auf den Boden erzeugt werden. Diese können durch Bewegungen verändert werden, was zu sehr wichtigen emotionalen Erfolgen bei den geistig oder körperlich eingeschränkten Kindern des Wohnhauses führt. Die stellvertretende Leiterin Anke Er-Rjah nahm den Scheck in Höhe von 2500 Euro entgegen und bedankte sich herzlich für die großzügige Spende.

Klaus Nussbaum übergibt einer Frau einen großen Spendenschein
Klaus Nussbaum überreichte den Spendencheck an die stellvertretende Leiterin Anke Er-Rjah des Wohnhauses St. Leon-Rot der Johannes-Diakonie Mosbach.Foto: LIP

Bekannte Melodien im Repertoire

Anschließend ging es weiter im abwechslungsreichen Programm des Abends. Die klanglich sehr ausgeglichen musizierende Philharmonie bot dem Publikum nun zahlreiche bekannte Melodien, die die Musiker mit großer Virtuosität und viel Hingabe spielten. Bei Franz Lehars „Ballsirenen“ schluchzten die Violinen, zur Ouvertüre zu Kálmans „Gräfin Mariza“ erfuhr das Publikum, dass Witwen auch lustig sein können und in Joseph Hellmesbergers Glocken-Polka konnten die Streicher mit rasant gezupften Passagen glänzen.

Das Orchester führte im „Kopenhagener Dampfeisenbahn-Galopp“ des Dänen Hans Christian Lumbye den Besuchern die Bewegung der Dampfmaschine vor Augen, bis dann mit „Wiener Blut“ von Johann Strauss Sohn der wohl bekannteste Walzer des Abends erklang. Unter der inspirierenden und immer wieder zupackenden Leitung des Dirigenten Heiko Mathias Förster beendete die Philharmonie Baden-Baden mit Heubergers Opernball-Ouvertüre bravourös das Neujahrskonzert.

Beste Wünsche für 2026

In der Zugabe konnten die begeisterten Besucher beim berühmten Radetzky-Marsch das Orchester noch einmal gekonnt durch Klatschen unterstützen.

Klaus Nussbaum
Klaus Nussbaum bedankte sich für die Spendenbeiträge und den gelungenen Abend.Foto: LIP

Anschließend dankte Klaus Nussbaum allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten und wünschte einen guten Weg in das neue Jahr 2026, den das Orchester mit der Tritsch-Tratsch-Polka musikalisch schwungvoll unterstützte.

Erscheinung
exklusiv online
von Redaktion NUSSBAUMwoth/red
12.01.2026
Orte
Heidelberg
Mannheim
Altlußheim
Angelbachtal
Bammental
Kategorien
Klassik & Jazz
Kultur
Musik
Panorama
Soziales