Nussbaum-Logo
Wenig neue Gesichter

Özdemir stellt Grüne Minister und Staatssekretäre für BW vor

Neue Gesichter findet man in der Regierungsmannschaft von Cem Özdemir nur wenige - die allermeisten Minister und Staatssekretäre haben schon Erfahrung in ihrem Job. Wer ist dabei?
Cem Özdemir präsentiert seine Grünen Minister für BW. Er geht mit einem ziemlich erfahrenen Team in die neue baden-württembergische Landesregierung.Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Viele alte Bekannte, wenig neue Gesichter: Der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir hat die Mannschaft der Grünen für die neue Landesregierung vorgestellt. Große Überraschungen gibt es keine, ein Großteil der Personalien war bereits im Vorfeld bekanntgeworden.

  • Ministerpräsident wird Özdemir selbst. In der Regierungszentrale, dem Staatsministerium, hat er außerdem mehrere Staatssekretäre: Florian Haßler ist für die politische Koordinierung und Internationales zuständig, Rudi Hoogvliet bleibt Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes beim Bund. Staatsminister und Chef der Staatskanzlei bleibt Jörg Krauss.
  • Finanzminister bleibt der bisherige Amtsinhaber Danyal Bayaz. Er bekommt aber eine neue Staatssekretärin: Andrea Lindlohr wechselt aus dem Wohnungsbauministerium ins Finanzressort.
  • Umweltministerin bleibt Thekla Walker, auch ihr Staatssekretär Andre Baumann bleibt im Amt.
  • Im Wissenschaftsministerium bleibt ebenfalls die amtierende Ministerin: Petra Olschowski führt das Haus weiter. Neue Staatssekretärin soll Nese Erikli werden.
  • Neuer Sozialminister wird der Parteilinke Oliver Hildenbrand. Seine Staatssekretärin wird die Gesundheitsexpertin Petra Krebs. Das Ministerium ist künftig auch für Arbeit und Jugend zuständig.
  • Das Bauministerium wird künftig eine alte Bekannte leiten: Die bisherige Kultusministerin Theresa Schopper wechselt in das Haus. Den Staatssekretärsposten wollen die Grünen dort einsparen.
  • Zudem kann Özdemir einen ehrenamtlichen Staatsrat in seiner Regierungszentrale ernennen. Das werde er später tun, sagte Özdemir. Weitere Details wollte er nicht nennen. Zuvor war spekuliert worden, dass Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer das Amt als Beauftragter für Bürokratieabbau übernehmen soll.
Erscheinung
exklusiv online
Orte
Stuttgart
Kategorien
Politik