
In wenigen Wochen eröffnet die Landesgartenschau Ellwangen. Das Team der Rottweiler Landesgartenschau hatte vorab die Möglichkeit, das Ausstellungsgelände zu besichtigen – und nahm wertvolle Tipps und Anregungen für das Jahr 2028 mit nach Hause.
„Eine Landesgartenschau macht etwas mit den Leuten – sie bringt die gesamte Stadt zusammen. Die Vereine, die Stadtverwaltung, von jung bis alt – alles zieht an einem Strang“, berichtete Ellwangens Oberbürgermeister Michael Dambacher, der die Rottweiler Gruppe um die beiden Landesgartenschau-Geschäftsführerinnen Annette Stoll-Zeitler und Bürgermeisterin Ines Gaehn persönlich begrüßte. Die Landesgartenschau in Ellwangen (24. April bis 4. Oktober) kombiniert eine neue Parkanlage mit Spiel, Spaß, Kulinarik, Kultur.
Aus dem Großparkplatz Schießwasen und den zuvor nahezu ungenutzten Auwiesen ist ein pittoreskes und zeitgemäßes Naherholungsgebiet entstanden. Durchzogen wird das rund 26 Hektar große Gelände von der Jagst. Der Fluss ist in den vergangenen Jahren aufwendig renaturiert worden und fließt nun wieder in natürlichen Mäandern. „Es ist guter Brauch, dass sich die Landesgartenschau-Städte gegenseitig besuchen und unterstützen. Wir befinden uns derzeit in der Vorbereitung des Ausstellungsprogramms. Da ist es sehr hilfreich, sich mit Kollegen auszutauschen, die zwei Jahre weiter sind“, so Bürgermeisterin Ines Gaehn und Annette Stoll-Zeitler unisono.
Ellwangen und Rottweil binden die Innenstadt mit ein
Ähnlich wie in Rottweil befindet sich das Gelände der Landesgartenschau in Ellwangen nahe der historischen Innenstadt und ist von der City und dem Bahnhof fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Wie in Rottweil geplant, wird auch in Ellwangen der historische Stadtkern eingebunden. So befindet sich die Ausstellung der Floristiker, die sogenannte Blumenschau beispielsweise im Kreuzgang der Basilika St. Vitus. Flankiert wird die Landesgartenschau durch mehr als 2.000 verschiedene Veranstaltungen, darunter Konzerte, Lesungen, Talkformate und vieles mehr. Gegliedert ist das Areal in drei neu gestaltete Parkanlagen.
Der Brückenpark bietet urbane Atmosphäre mit dem neugebauten Jugend- und Kulturzentrum Treff.26. Im Stadtpark locken zahlreiche Pavillons, die Hauptgastronomie sowie die große Heimatbühne mit Veranstaltungen und Konzerten. Im Auenpark tritt der Mensch ein Stück weit in den Hintergrund und wird zum Beobachter der Naturlandschaft. Fazit der Rottweiler Delegation: „Ein Besuch der Landesgartenschau Ellwangen lohnt sich – das ist die letzte Chance sich selbst ein Bild einer Landesgartenschau zu machen und bietet einen Vorgeschmack auf vieles, was 2028 Rottweil verzaubern wird.“
Über 1.000 ehrenamtliche Helfer
Mehr als 1.000 Ehrenamtliche haben sich freiwillig gemeldet, um das 164 Tage lange Event zu unterstützen. Sie werden beim Einlass, bei der Gästebegrüßung und für Geländeführungen eingesetzt. Vereine, Institutionen und die Kirchen bringen sich aktiv ins Veranstaltungsgeschehen mit ein und bereichern die Gartenschau mit zahlreichen Beiträgen. Und auch die Kunst wird überall auf dem Gelände ihre Plätze finden. „Auch in Rottweil wird das Ehrenamt eine tragende Rolle spielen“, betonte Bürgermeisterin Ines Gaehn. „Wer möchte, kann sich bereits jetzt als ehrenamtlicher Helfer für die unterschiedlichen Bereiche melden. Fleißige Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen.“
INFO: Weitere Infos zur Landesgartenschau an der Jagst sowie Tickets unter www.ellwangen2026.de. Infos zur Rottweiler Landesgartenschau und Anmeldung für Ehrenamtliche unter www.landesgartenschau-rottweil.de.
