
Am Abend des 27. Februar 2026 versammelten sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Altdorf zur jährlichen Hauptversammlung im Feuerwehrhaus. Kommandant Mark Thumm eröffnete die Sitzung und begrüßte die zahlreich erschienenen Angehörigen der Einsatzabteilung, der Altersabteilung, die Jugendfeuerwehr sowie Vertreter der örtlichen Vereine. Besonders herzlich hieß er Bürgermeister Joachim Kälberer willkommen.
In seinem Rückblick schilderte Thumm ein arbeitsreiches Jahr 2025, das von sieben Einsätzen, intensiver Übungsarbeit und einer starken Jugendarbeit geprägt war. Besonders hob er die erfolgreiche Teilnahme zweier Gruppen am Leistungsabzeichen in Bronze hervor sowie den erstmals durchgeführten erweiterten Erste-Hilfe-Kurs in Kooperation mit den DRK-Bereitschaften.
Lehrgänge und Qualifikationen
Im Anschluss wurden die zahlreichen erfolgreichen Lehrgangsteilnahmen vorgestellt. Die Atemschutzgeräteträger-Ausbildung absolvierten Jule Deuschle, Jakob Gaiser, Elias Kaiser, Lukas Nuding, Florian Ruopp, Luca Schäfer und Luisa Thumm. Für den Jugendgruppenleiterlehrgang qualifizierten sich Jule Deuschle und Luisa Thumm. Den Gerätewartlehrgang schloss Sebastian Vogt erfolgreich ab.
Leistungsabzeichen in Bronze
Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Leistungsabzeichens in Bronze wurden geehrt: Jule Deuschle, Jakob Gaiser, Max Gaiser, Elias Kaiser, Daniel Lepple, Janne Neureuter, Sven Nonnenmacher, Lukas Nuding, Pascal Riester, Christian Ruopp, Florian Ruopp, Luca Schäfer, Luisa Thumm und Jannick Walz. Ihr monatelanges Training und ihre starke Teamleistung wurden von der Versammlung mit großem Applaus honoriert.
Bürgermeister Kälberer nutzte sein Grußwort, um die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrangehörigen besonders zu würdigen. Er lobte die hohe Einsatzbereitschaft und betonte, wie wertvoll die zuverlässige Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Gemeindeverwaltung und Gemeinderat sei. Sein Dank galt allen, die sich das ganze Jahr über für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger engagieren.
Bei den anschließenden Wahlen trat Christoph Wenzelburger aus beruflichen Gründen nicht erneut für das Amt des stellvertretenden Kommandanten an. In geheimer Wahl wurde Sven Nonnenmacher zu seinem Nachfolger gewählt. Da Nonnenmacher dadurch sein Ausschussmandat abgab, wurde Christoph Wenzelburger einstimmig in dieses Gremium gewählt.
Erste Frau in der Führung der Jugendfeuerwehr
Für das Amt der stellvertretenden Jugendfeuerwehrwartin stellte sich Luisa Thumm zur Verfügung. Die jugendlichen Mitglieder wählten sie einstimmig in dieses wichtige Amt.
Zu den emotionalen Höhepunkten des Abends gehörten die Ehrungen für langjährige Dienste. Die Auszeichnungen wurden von Bürgermeister Kälberer vorgenommen. Die Ehrungen für 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst sind Auszeichnungen des Landes Baden-Württemberg. Für 25 Jahre erhielten Adrian Leitenberger und Christoph Wenzelburger das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Leitenberger wurde für seine beständige Einsatzbereitschaft sowie sein Engagement im Dienstbetrieb gewürdigt. Wenzelburger, der in zahlreichen Funktionen – unter anderem als stellvertretender Kommandant – Verantwortung übernommen hat, wurde für seine langjährige Führungsarbeit und seinen prägenden Beitrag zur Kameradschaft geehrt.
Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Gerd Bauknecht und Matthias Deuschle das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold. Bauknecht prägte die Wehr unter anderem durch seine noch andauernde, langjährige Tätigkeit als Ausschussmitglied. Deuschle wurde für seine vier Jahrzehnte, seine Erfahrung sowie seine Verlässlichkeit geehrt.
Eine besondere Würdigung erhielt Ehrenkommandant Rudi Schaich für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Altdorf. Mit über 30 Jahren aktivem Einsatzdienst, mehreren Leistungsabzeichen, zahlreichen Führungsfunktionen – darunter Kommandant und Leiter der Altersabteilung, in Summe 47 Jahre Im Ausschuss – sowie seinem Engagement als Gründer und langjähriger Leiter der Radgruppe verkörpert Schaich ein außergewöhnliches Beispiel gelebten Feuerwehrgeistes.
Zum Abschluss stellte Kommandant Thumm das Jahresprogramm 2026 vor. Neben den regulären Übungs- und Dienstterminen stehen unter anderem der Tag der offenen Tür, die Einführung der Feuerwehrsoftware Fireplan und die Vorbereitung auf das Leistungsabzeichen in Silber im Mittelpunkt. Mit dem Dank an alle Mitglieder, Unterstützer und Partner schloss Thumm den offiziellen Teil der Versammlung mit dem traditionellen Leitspruch: ‚Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.‘