Wer in Hemsbach einen Zweitwohnsitz hat, wird dafür bald eine Steuer zahlen. Der Gemeinderat folgte dabei einem Antrag von Pro Hemsbach.
Wer in Hemsbach zumindest zeitweise wohnt und von der Infrastruktur profitiert, der wird zukünftig zur Kasse gebeten. „Wir haben uns überlegt, wie man auch Einnahmen generieren kann“, begründete Marlies Drissler, Fraktionsvorsitzende von Pro Hemsbach, den Vorstoß. Die Idee kam an, der Beschluss fiel einstimmig. Damit wird Hemsbach nun eine Zweitwohnsitzsteuer einführen. Außerdem ist eine Bettensteuer für Gäste in Ferienwohnungen sowie für Camper geplant. Die Verwaltung werde dafür eine entsprechende Satzung ausarbeiten, hieß es. In der Kalkulation ging die Stadt von Einnahmen in Höhe von 40.000 Euro aus. Abgezogen waren da bereits die Personalkosten für eine Arbeitskraft mit zehn Arbeitsstunden, die laut Verwaltung für Implementierung und Begleitung der Steuererhebung anfallen. (cs)