
Das Jahr 2025 endete für die freiwillige Feuerwehr mit „nur“ fünf Einsätzen im Monat Dezember recht entspannt. Das Jahr 2026 war noch keine 30 Minuten alt, piepsten schon die Funkalarmempfänger. 21 Minuten nach Mitternacht brannte ein Minitrampolin in der Professor-Arens-Straße, das an einer Hauswand lehnte. Die Bewohner bemerkten das brennende Minitrampolin und konnten den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen. Die Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich mit der Wärmebildkamera, da das Minitrampolin auf einem Gitter mit einem darunter befindlichen Kellerfensterschacht stand. Zehn Minuten später, also um 0.31 Uhr, wurden brennende Feuerwerkskörperreste neben einem Container in der Georg-Simmler-Straße gemeldet. Das Feuer konnte mit der Kübelspritze gelöscht werden. Noch am selben Tag, aber um 16.56 Uhr eilten die Einsatzkräfte zu einer Türöffnung in den Steinweg. Hier war eine Person auf dem Balkon ausgesperrt. Zu einer weiteren Türöffnung für den Rettungsdienst wurde die freiwillige Feuerwehr am 4.1.2026 um 12.18 Uhr in die Pforzheimer Straße gerufen. Die Türe konnte aber mit einem mittlerweile eingetroffenen Ersatzschlüssel geöffnet werden. Somit war kein Einsatz für die Feuerwehr notwendig. Anders war es bei der 3. Türöffnung am 7.1.2026 um 11.28 Uhr. Hier öffneten die Einsatzkräfte eine Tür für den Rettungsdienst, nachdem eine Person in ihrer Wohnung gestürzt war. Einen Tag später, am 8.1.2026 um 17.59 Uhr lautete das Alarmstichwort: „Rauchentwicklung Wohngebäude Burgviertel“. Kinder haben einen Feuerschein an einem Haus in der Nähe des Blauen Turms gesehen. Der Bereich wurde mit der Drehleiter und der Wärmebildkamera kontrolliert. Es konnte aber nichts festgestellt werden, was auf einen Brand hindeuten könnte. Wahrscheinlich haben die Scheinwerfer, die die Silhouette beleuchten, und der feine Regen die Kinder getäuscht. Zu einem vermeintlichen Wasserschaden rückte die Feuerwehr am 10.1.2026 um 9.33 Uhr in die Hauptstraße aus. Dieser Wasserschaden war aber ein Rohrbruch und somit kein Einsatz für die Feuerwehr. Am 13.1.2026 um 9.33 Uhr, am 12.1.2026 um 13.39 Uhr und am 22.1.2026 um 13.39 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu E-Calls in die Tiefgarage eines ortsansässigen Betriebs aus. Jedes Mal wurde die Tiefgarage abgesucht und kein Fahrzeug gefunden, welches den E-Call ausgelöst hatte. Zwischen diesen E-Call-Einsätzen zersägten die Feuerwehrleute noch am 15.1.2026 einen Baum, der beim Schützenhaus quer über der Straße lag, und räumten diesen zur Seite. Der letzte Einsatz löste die Brandmeldeanlage eines Wimpfener Betriebs in Bad Wimpfen im Tal am 28.1.2026 um 14.51 Uhr aus. Hier hatte ein Gabelstapler beim Rangieren einen Brandmelder abgefahren.
BF.