
Eine Übung der etwas anderen Art fand kürzlich in unseren Räumlichkeiten statt. Unter dem Motto „Notwehr/Nothilfe“ beschäftigten sich die Kameraden mit einem Thema, das leider zunehmend an Bedeutung gewinnt. Immer wieder ist landauf, landab von Übergriffen auf Einsatz- und Rettungskräfte zu hören – eine Erfahrung, die auch ein Kamerad unserer Wehr vor einigen Jahren schmerzlich machen musste.
Umso erfreulicher war es, dass Swen, der Vater einer Kameradin unserer Jugendfeuerwehr, auf uns zukam und anbot, einen Einblick in dieses wichtige Themenfeld zu geben. Gerne nahmen wir dieses Angebot an.
Im Rahmen der Übung wurde vermittelt, wie bedrohliche Situationen frühzeitig erkannt werden können, welche Möglichkeiten es gibt, angemessen zu reagieren oder einem möglichen Angriff aus dem Weg zu gehen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Deeskalation von Konfliktsituationen. Zudem wurden für den Fall, dass eine Deeskalation nicht möglich ist, grundlegende Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sich aus bestimmten Lagen befreien und gezielt zur Wehr setzen kann, um sich selbst in Sicherheit zu bringen.
Allen Beteiligten war bewusst, dass es sich hierbei lediglich um einen kleinen Einblick in ein sehr komplexes Thema handeln konnte, das nicht innerhalb weniger Stunden vollständig vermittelt werden kann. Dennoch war der Abend für alle Teilnehmenden äußerst informativ und lehrreich.
Wir bedanken uns herzlich bei Swen für den eindrucksvollen und praxisnahen Abend und hoffen, dass das Erlernte niemals im realen Einsatz angewendet werden muss.