In einer Führung durch die frisch gestaltete und neu gehängte Bildergalerie im Hesse Museum Gaienhofen wird ein Einblick in die faszinierende Kunstlandschaft Höri vermittelt.
Um 1900 entdeckten zahlreiche Künstler und Literaten, darunter auch der Schriftsteller Hermann Hesse, die Bodenseehalbinsel Höri als Rückzugsort. Ihnen folgten ab den 1930er Jahren weitere namhafte Persönlichkeiten, deren Kunst als "entartet" galt oder deren Ateliers durch Bombenangriffe zerstört wurden. Für Helmuth Macke, Otto Dix, Erich Heckel, Max Ackermann, Curth Georg Becker, Hans Kindermann, Hugo Erfurth, Ferdinand Macketanz, Walter Herzger, Jean Paul Schmitz, Gertraud Herzger von Harlessem, Rudolf Stuckert u.a. wurde die Halbinsel Höri, unweit der Schweiz am westlichen Bodensee (Untersee) gelegen, zur Zuflucht. Viele von Ihnen blieben und prägten die Region zur Kunstlandschaft. Die Ansiedlung von Künstlern auf der Höri hat nie aufgehört. Bis heute gibt es ein umfassendes Kunstgeschehen am Untersee, was sich in zahlreichen Ateliers und Ausstellungen manifestiert.
Anmeldung erwünscht